Seit Montag ist bei ÖAMTC und ARBÖ die türkisblaue Vignette für 2007
erhältlich. Zu Beachten ist dabei eine neue Regelung: Ab dem kommenden
Jahr dürfen die Autobahn-Pickerl nur mehr auf die Windschutzscheibe -
zum Beispiel am linken Rand oder hinter den Rückspiegel - geklebt
werden.
Auch auf einer nicht versenkbaren, linken Seitenscheibe am vorderen
Fenster ist die Anbringung ab dem neuen Jahr verboten, erläuterte die
Autofahrerorganisation. Wie bisher darf das Pickerl auch nicht von
einem Tönungsstreifen der Windschutzscheibe verdeckt werden.
Satte Strafen Hinweise über die Vorschriften
findet man auf der Rückseite der Vignette. Wer die neuen Vorschriften
nicht beachte, müsse mit einer Ersatzmaut von 120 Euro rechnen. Kann
man nicht sofort bezahlen, droht eine Geldstrafe von mindestens 400
Euro. Die Preise für die Vignette 2007 bleiben unverändert. Sie ist von
1. Dezember 2006 bis zum 31. Jänner 2008 gültig und kostet für Pkw
72,60 Euro. Motorräder bezahlen für die Jahresvignette 29 Euro.
Vor elf Jahren wurde das erste Autobahn-Pickerl für die Benützung
von Autobahnen und Schnellstraßen verkauft. Die Benützungsgebühr für
das Jahr 1996 betrug für Autos 550 Schilling - umgerechnet 39,97 Euro.
Die goldgelbe Vignette für 2006 gilt noch bis zum 31. Jänner 2007. Nach
Ablauf der Gültigkeit sollte sie entfernt werden. Laut ÖAMTC sollten
nicht mehr als zwei österreichische Vignetten gleichzeitig auf einer
Windschutzscheibe kleben. Bei mehr als zwei Autobahnpickerln dürfe
jedoch nicht gestraft werden.
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